Monatsarchiv für September 2010

ND: Neonazis handeln im vorauseilenden Gehorsam

Neonazis handeln im vorauseilenden Gehorsam
Kameradschaft »Freie Nationalisten Berlin Mitte« löst sich nach Hausdurchsuchung selber auf

Verfasser_innen: Neues Deutschland (29. September 2010)

»Freie Nationalisten Berlin Mitte ab sofort aufgelöst.« Die unscheinbare Meldung auf der Internetseite der neonazistischen Kameradschaft war am Montagnachmittag noch zu sehen, gestern war die Seite gar nicht mehr zu erreichen. Vorausgegangen waren polizeiliche Maßnahmen gegen ein Mitglied der Neonazi-Gruppierung. »Es gab eine Hausdurchsuchung wegen einer Sachbeschädigung«, bestätigt ein Polizeisprecher gegenüber ND. Der Beschuldigte sei als Täter wiedererkannt worden. Gleichzeitig betont er jedoch, »die Maßnahmen richten sich nur gegen eine Einzelperson, nicht gegen die rechte Gruppe«.
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„Freie Nationalisten Berlin-Mitte“ aufgelöst

Einem Eintrag auf der Homepage der Kameradschaft zufolge, welcher nur wenige Stunden abzurufen war, hat sich die Berliner Gruppierung mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Die sogenannten Freien Nationalisten Berlin Mitte (FN-Mitte), waren seit Frühjahr des Jahres 2010 eine der auffälligsten Kameradschaften in Berlin. Diese (alters-)heterogene, aktionistische Gruppierung von mehr als einem Dutzend Neonazis und deren rechter Anhang, betraten im Vorfeld des Neonazi-Aufmarsches zum 1. Mai in Berlin die Bühne als neuer Akteur der aktionsorientierten Rechten. Ihre Aktionen umfassten vor allem Provakationen und Angriffe auf linke Lokalitäten, sowie Plakat- und Sprühaktionen auf der Straße.

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BJK: Textbericht zur gestrigen “Kein Kiez für Nazis”-Demo

Textbericht zur gestrigen “Kein Kiez für Nazis”-Demo

Verfasser_in: Bernd Kudanek alias bjk (29. August 2010)

Die militante Nazi-Gang „Freie Nationalisten Mitte“ treibt seit Monaten ihr Unwesen in Wedding und Weißensee. Nationalistische und antisemitische Schmierereien, eingeworfene Scheiben in linken Treffs bis hin zu körperlichen Bedrohungen linker und alternativer Personen sind an der tagesordnung. Besonders das Jugendzentrum „Bunte Kuh“ und das „Kultur- und Bildungszentrum Weißensee“ waren in den letzten Wochen Ziel dieser Naziangriffe, nachzulesen unter anderem auf www.keinkiezfuernazis.blogsport.eu – Die Bunte Kuh ist ein weitgehend selbstverwaltetes Jugendzentrum im Stadtteil Berlin-Pankow.
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Berliner Zeitung: Angst vor der Polizei: Neonazigruppe löst sich auf

Angst vor der Polizei: Neonazigruppe löst sich auf

Verfasser_innen:  Berliner Zeitung (28. September 2010)

Eine in Wedding aktive Neonazi-Gruppierung hat sich offenbar aufgelöst. Staatsschutzbeamte durchsuchten gestern in Steglitz die Wohnung eines Aktivisten. Er soll für mehrere Neonazi-Schmierereien verantwortlich sein. Mit der Auflösung wollten die “Freien Nationalisten Berlin-Mitte”, die den Umstand gestern auf ihrer Homepage bekannt gaben, offenbar einem Verbot und weiteren Razzien zuvorkommen. Die Akteure hatten Nazi-Propaganda verbreitet und alternative Jugendprojekte bedroht. Der Verfassungsschutz hatte sie als gewaltbereit eingeschätzt.

AKA: Freie Nationalisten Mitte lösen sich auf

Freie Nationalisten Mitte lösen sich auf

Verfasser_innen: AKA (28. September 2010)

Seit Monaten häufen sich in ganz Berlin Nazischmiereien und Attacken auf emanzipatorische Projekte, Kneipen, Buchläden sowie Parteibüros der Linkspartei und der Grünen. Schwerpunkt ist Neukölln, Kreuzberg, Pankow und Wedding. Hinter vielen Übergriffen und Schmiereien soll die Nazigang Freie Nationalisten Berlin Mitte (FN-Mitte) stecken. Offenbar haben sie sich gestern nach einer Durchsuchung vorsorglich aufgelöst haben.

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Berliner Zeitung: Angst vor der Polizei: Neonazigruppe löst sich auf

Angst vor der Polizei: Neonazigruppe löst sich auf

Verfasser_innen: Berliner Zeitung (28. September 2010)

Eine in Wedding aktive Neonazi-Gruppierung hat sich offenbar aufgelöst. Staatsschutzbeamte durchsuchten gestern in Steglitz die Wohnung eines Aktivisten. Er soll für mehrere Neonazi-Schmierereien verantwortlich sein. Mit der Auflösung wollten die “Freien Nationalisten Berlin-Mitte”, die den Umstand gestern auf ihrer Homepage bekannt gaben, offenbar einem Verbot und weiteren Razzien zuvorkommen. Die Akteure hatten Nazi-Propaganda verbreitet und alternative Jugendprojekte bedroht. Der Verfassungsschutz hatte sie als gewaltbereit eingeschätzt.


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