Archive for the ‘Aktion’ Category

[B] 50 Menschen auf Kundgebung gegen Neonazis in Prenzlauer Berg

Freitag, März 7th, 2014

00[B] 50 Menschen auf Kundgebung gegen Neonazis in Prenzlauer Berg

Der Anstieg organisierter Naziaktivitäten in den letzten zwei Jahren in Pankow lässt sich zum Großteil auf den Berliner Nazi-Aktivisten Christian S. und dessen Umfeld zurück führen.
Dagegen, demonstrierten am 7.3.14 circa 50 AntifaschistInnen in unmittelbarer Nähe zu seinem Arbeitsplatz, dem REWE-Markt an der Ostseestraße. Zu Beginn der Woche erschien ein Recherche-Artikel, der auf den Umstand hinwies, dass S. wieder in Pankow lebt und in eben jenem Supermarkt arbeitet.
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07. März 2014: Kundgebung gegen Nazikader in Prenzlauer Berg

Donnerstag, März 6th, 2014

keinkiezfuernazisKeine Basis für rechte Hetze (r)!

Kundgebung:
07. März 2014 | 16.30 Uhr | REWE-Markt | Ostseestraße 23 | Prenzlauer Berg

Am Freitag, den 28. Februar, rufen wir in Pankow zum Protest gegen die NPD auf.

Anfang Februar veranstaltete die Berliner NPD eine Kundgebung gegen das neue Flüchtlingsheim in der Pankower Mühlenstraße. Hiermit knüpfte sie an den vergangenen Wahlkampf an, den sie vor allem rassistisch ausgetragen hatte. In Pankow versuchen auch die lokalen NPD-Strukturen die Unterkunft für ihre “Anti-Asyl”-Propaganda zu nutzen, um die eigenen Strukturen zu stärken. Immer wieder taucht im Umfeld des Asylbewerber_innenheims Propaganda auf, die sich gegen die Geflüchteten richtet.

Der Anstieg organisierter Naziaktivitäten in Pankow lässt sich zum Großteil auf einen Berliner Nazi-Aktivisten  und dessen Umfeld zurück führen….

Aufruf hier nachlesen >>

Hintergrundinfos hier nachlesen >>

11. Novembember 2012: Kein Nazi-Blackmetal-Konzert in Prenzaluer Berg!

Freitag, November 9th, 2012

Weg mit dem rechten Sounddreck!
Kein Nazi-Blackmetal-Konzert in Prenzlauer Berg!

Am 11. November sollte im Slaughterhouse in Moabit ein Konzert des Labels „Apocalyptic Visions of Death“ stattfinden. Das Label ist bekannt dafür Bands auf die Bühne zu holen die eine enge Anbindung an den faschistischen Teil der Metal-Szene haben und/oder in ihr eine aktive Rolle spielen. So sollten an diesem Sonntag die Bands „Tyrants Blood“ (Kanada), „Vassafor“ (Neuseeland), „Maveth“ (Finnland), „Spearhead“ (England) und „Kill“ (Schweden) in Moabit spielen. Nach dem der politische Hintergrund der Bands bekannt wurde sagte die Location das Konzert ab und beendete die Zusammenarbeit mit dem Label. Daraufhin wurde das Konzert ins „Black Land“ nach Prenzlauer Berg verlegt.

Das „Black Land“ am Thälmann Park verweigert eine Absage mit der Begründung, dass der Konzertveranstalter aus Argentinien komme und darum nicht rechts sein könne bzw. keine rechten Konzerte veranstalten könne. Die Tatsache, dass der Bassist von „Spearhead“ in Interviews Julius Evola als persönliche Inspirationsquelle benennt scheint genauso wenig zu stören. Julius Evola ist einer der philosophischen Vordenker des italienischen Faschismus und Wegbereiter eines anti-judaistischen, antichristlichen Germanenkultes, der auf de konsequente Vernichtung des Gegners setzt.

Bei „Spearhead“ und „Kill“ bestehen keinerlei Berührungsängste nach rechts – das ist hinlänglich bekannt. So spielt beispielsweise ein Mitglied von „Kill“ Schlagzeug bei der Naziband „Sons of Satan“, die in ihren Texten dem Führer huldigen und die Vernichtung der Juden fordern. Das „Black Land“ sieht auch in dieser Verbindung kein Problem, schließlich könne besagtes Mitglied als Schlagzeuger nichts für die NS-verherrlichenden Texte der Band. Zu guter Letzt gingen „Spreahead“ im Jahr 2006 gemeinsame mit der NS-Black Metal-Band „Grand Belial’s Key“ aus den Vereinigten Staaten auf Europatour.

Wir dulden keine rechten Konzerte, weder in Moabit, noch in Prenzlauer Berg oder sonst wo! Beteiligt euch an Gegenprotesten. Bringt Transparente mit.

11. November 2012 | 18:30 | Lilli-Henoch-Straße 1

Kein Kiez für Nazis: http://keinkiezfuernazis.blogsport.eu/

Infos zu den bands:
hier:
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2012/11/05/braunes-metal-konzert-in-berlin_10422
und hier: http://aufdiepelleruecken.blogsport.de

04.08.2012: „Raoul Wallenberg zum 100sten“ im KuBiZ

Donnerstag, August 2nd, 2012

OPEN AIR IM HOF UND DRINNEN

Am 4. August jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg, dem Namensgeber unseres Hauses. Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen, um im Rahmen einer Gedenk- und Kulturveranstaltung über sein Handeln aufzuklären und an seine mutigen Taten zu erinnern: Raoul Wallenberg nutzte zwischen Juni 1944 und Januar 1945 seine diplomatische Position, um in Ungarn zehntausende Juden und Jüdinnen vor der Deportation in die Konzentrationslager und damit vor dem sicheren Tod zu retten. So schützte der Diplomat Juden und Jüdinnen mit Schutzpässen und durch das Anmieten von Häusern, den sogenannten „Schwedischen Häusern“, die er Menschen jüdischen Glaubens zur Verfügung stellte, vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. (mehr …)

Erneut rechter Angriff in Weißensee

Samstag, Juni 30th, 2012

In der Nacht vom 8. auf den 9. Juni ereignete sich in Berlin-Weißensee erneut ein rassistischer Übergriff. Mit dem „Grenzen überwinden“-Festival am 9. Juni konnte dem rechten Publikum auf dem Antonplatz die Area für einen Tag strittig gemacht werden. Der Angriff vom Vorabend belegt allerdings, dass Festivals nicht ausreichen werden um jenen Zuständen entgegenzuwirken.

Im Folgenden möchten wir den Text des Plakates dokumentieren, dass auf den Übergriff hinweist. Das Poster wurde zeitnah nach der Tat auf und um den Antonplatz verklebt.

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9. Juni 2012: Openair gegen Thor Steinar

Donnerstag, Mai 24th, 2012

Grenzen überwinden!
Für Vielfalt und Respekt. Thor Steinar muß weg!
9. Juni 2012, 14.00 – 21.00 Uhr, Anton Platz, Berlin-Weißensee
Anfahrt: Tram M4, M13, 12

Stage Bottles (Punk / Frankfurt am Main) [19.00 Uhr]

Johnnie Rook (Freidenker Rock’n’Roll / Berlin-Pankow) [17.50 Uhr]

TFS (HipHop / Berlin) [16.30 Uhr]

Easy Skankin Soundsystem (Berlin Boom Orchestra) [15.30 Uhr]
(Reggae, Dancehall & Ska / Berlin)

Mocchies (Rock / Berlin) [14.20 Uhr]

Im Oktober letzten Jahes eröffnete in Berlin-Weißensee ein neues Geschäft der Neonazi-Marke „Thor Steinar“. Der „Tönsberg“, der sich namentlich an sein Vorgängergeschäft in Mitte anlehnt, ist mittlerweile beliebter Anlaufpunkt für rechtes Klientel. Die Tatsache, dass „Thor Steinar“-Outfits seit der Eröffnung im örtlichen Straßenbild immer häufiger auftauchen bestätigt ein mal mehr, dass sich die Kundschaft des Ladens nicht nur aus rechten Shopping-Touristen zusammensetzt. Es sind nicht wenige Neonazis aus dem Weißenseer Kiez die sich im „Tönsberg“ neu einkleiden lassen.

Wir wollen die Faschos mit ihren hassverzerrten Wahnvorstellungen jedoch nicht gewähren lassen. Das gilt für den „Tönsberg“-Shop und organisierte Rechte vor Ort, genau so für die Nazicliquen, am Antonplatz.

Am 9. Juni nehmen wir den Antonplatz in Beschlag und machen unmissverständlich klar: Weißensee ist „Kein Kiez für Nazis!“

Informationen zum Laden und zum Umgang des Vermieters mit dem Protest 12, 3.