Archive for the ‘Texte’ Category

Frei.Wild: „unpolitischer“ Nationalismus am 23. Nov. 2012 im Velodrom in Prenzlauer Berg

Donnerstag, November 22nd, 2012

Werte Betreiber_innen des Veranstaltungsbereiches des Velodroms,

am Freitag den 23.11.2012 veranstalten sie in Kooperation mit der „Frei.Wild GbR“ ein Konzert der Band „Frei.Wild“ zu deren aktueller Tour „Feind deiner Feinde“. Hiermit möchten wir sie über den politischen Hintergrund der Band informieren.

Die Band „Frei.Wild“ ist Teil der nationalistischen Bewegung in Südtirol. Allem vorran deren Frontman Philipp Burger geriet mehrfach in die Kritik auf Grund seiner Mitgliedschaft bei der rechtsextremistischen Partei „Die Freiheitlichen“.

Burger war Mitglied der Partei, trat jedoch auf Druck des Bandmanagements aus. Deren Positionen teilt er jedoch bis heute. Die Partei „Die Freiheitlichen“ steht in Südtirol für den Schutz der abendländischen Identität. Dies soll durch folgende Punkte, entnommen aus der Kurzform des Parteiprogramms, erreicht werden:

„1. Südtirol zuerst! Einwanderung stoppen, Heimat schützen! Sofortige Ausweisung von ausländischen Straftätern und illegalen Zuwanderern!

2. Europaregion Tirol! Aufrechterhaltung des ethnischen Proporzes! Stärkung der Tiroler Identität!“

Diese Liste umfasst insgesamt 10 Punkte, die sich gegen „Ausländer“ und „interethnische Bildungsprojekte“ richten. Es ist auch vom Schutz vor einer „Islamisierung“ die Rede. (mehr …)

Erneut rechter Angriff in Weißensee

Samstag, Juni 30th, 2012

In der Nacht vom 8. auf den 9. Juni ereignete sich in Berlin-Weißensee erneut ein rassistischer Übergriff. Mit dem „Grenzen überwinden“-Festival am 9. Juni konnte dem rechten Publikum auf dem Antonplatz die Area für einen Tag strittig gemacht werden. Der Angriff vom Vorabend belegt allerdings, dass Festivals nicht ausreichen werden um jenen Zuständen entgegenzuwirken.

Im Folgenden möchten wir den Text des Plakates dokumentieren, dass auf den Übergriff hinweist. Das Poster wurde zeitnah nach der Tat auf und um den Antonplatz verklebt.

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1.Mai Nazifrei! – Berlin-Hohenschönhausen: NPD blockieren!

Sonntag, April 29th, 2012

1.Mai Nazifrei! NPD Kundgebung in Hohenschönhausen blockieren!

Zusammen und entschlossen!
Plattenbau-Flavour!

Für den 1.Mai ruft die Berliner NPD rund um deren Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke zu mehreren Kundgebungen im Ostteil der Stadt auf. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Kapitalismuskritik (Kritik an Euro und Wirtschaftskrise) werden sie
versuchen, ihre menschenverachtende Ideologie auch in Hohenschönhausen unter die Menschen zu bringen. Die Nazis wollen sich ab 14.30h – vor dem Linden-Center (Zingster Straße / Falkenberger Chaussee) – versammeln. Das werden wir nicht akzeptieren!
Kommt zur Anti-Nazi Demo, lasst uns gemeinsam zeigen, dass in Hohenschönhausen kein Platz für Rassismus und rechtes Gedankengut ist.

* Demo: “1. Mai – Nazifrei!” * 01.Mai * 13h * Startort: Falkenberger
Chaussee/Vincent-van-Gogh-Str.*

Die Demo startet am Familienfest „Bunte Platte“.

Vortreffpkt.: 12.20h | M4 Tramhaltestelle | Greifswalder Str. (Abfahrt 12:38Uhr) | S-Bhf. Hohenschönhausen aussteigen.

Material: Index-Banner | Flyer (bunt) | Flyer (s/w) | Kopiervorlage
Facebookveranstaltung: hier

Internet: keinkiezfuernazis.blogsport.eu
Email: keinkiezfuernazis@riseup.net

Außerdem hat die NPD-Kundgebungen in Hellersdorf angemeldet. Infos hibt’s hier.

Aufruf: Kein vergeben – den Nazi-Verbrechen in Italien!

Montag, April 9th, 2012

Kein Vergeben – den Nazi-Verbrechen in Italien!

Kein Vergessen – dem antifaschistischen Widerstand!

Antifaschistische Demonstration Im Gedenken an die Opfer der Wehrmachts-Massaker in Italien.

20.04.2012 | 16:00 Uhr | Storchenhof | Hohenschönhausen
(M5, 27: Hauptstraße / Rhinstraße)

Die Mörder sind noch „unter uns“.

Im Juli 2011verhandelte das Militärgericht von Verona die Beteiligung deutscher Wehrmachtsangehöriger an Massakern in 21 Ortschaften in der Grenzregion zwischen der Emillia Romagna und der Toskana. Die Angeklagten sind ehemalige Mitglieder der Fallschirm-Panzer-Division „Hermann Göring“. Ihnen wurden Massaker im Zeitraum von März bis Mai 1943 an über 400 Zivilisten zur Last gelegt. Trotz Verurteilung liefert Deutschland die Täter nicht aus. Wir finden diesen Zustand unerträglich und werden darum am 20. April 2012 ein ehemaliges Mitglied eben jener Wehrmachtseinheit, mit den Taten, der „Hermann Göring“-Division konfrontieren.
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Antifaschistische Tour ins Grüne. – Bericht von der Kundgebung in Grube

Montag, April 2nd, 2012

Antifaschistische Tour ins Grüne.
Berichtvon der Kundgebenung bei der „Hausverwaltung“ des Berliner Thor Steinar Ladens „Tönsberg“

Am Sonntag den 25.03.2012 fand in Grube, einem Dorf in der Nähe von Potsdam, eine antifaschistische Kundgebung mit ca. 60 gut gelaunten Teilnehmern gegen den Naziladen „Tönsberg“ in Berlin-Weißensee statt, der Artikel der rechten Bekleidungsfirma „Thor Steinar“ vertreibt. Die im strahlenden Sonnenschein stattfindende Kundgebung unter dem Motto „Keine Geschäfte mit Neonazis“ war ein Versuch der Antifaschist_Innen, Kontakt mit dem bis dahin nicht zu erreichenden und in Grube wohnhaften Vermieters des Geschäfts, Klaus Rosenthal, aufzunehmen und zudem das Problem rechter Strukturen und Gewalt nicht nur in Berlin, sondern auch im Umland, wo Nazis leider noch recht unbehelligt ihre Gesinnung verbreiten können, aufzuzeigen.
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Redebeitrag: Straßenschlachten in Grube?

Dienstag, März 27th, 2012

Straßenschlachten in Grube?
Warum wir heute eigentlich hier sind…

„Wir empfehlen zu dem genannten Zeitpunkt den weiteren Bereich um die Wublitzstr. 13 zu meiden sowie keine KFZ dort abzustellen.“ kann mensch auf dem offiziellen Internet-Portal des Potsdamer Ortsteils Grube lesen. Weiterhin prognostiziert der Ortsbeirat Straßenschlachten und selbst in Polizeikreisen um den neuen Polizei-Chef von Potsdam, Maik Toppel, spricht mensch von einer „neuen Qualität“ linker Demonstrationen in Potsdam.

Der Grund für diese Schreckensszenarien ist unsere heutige Kundgebung vor dem Haus des Vermieters des Berliner „Thor Steinar“-Ladens „Tönsberg“. Dieser eröffnete Im Oktober vergangenen Jahres in der Berliner Allee 11, in Weißensee. (mehr …)