Archive for the ‘Texte’ Category

Keine Geschäfte mit Neonazis!

Donnerstag, März 8th, 2012

>>> Keine Geschäfte mit Neonazis!
>>> Tour zum Vermieter des Berliner „Thor Steinar“-Ladens „Tönsberg“.
>>> Am 25. März auf nach Potsdam-Grube

Am 28. Oktober 2011 eröffnete die rechte Klamottenfirma „Thor Steinar“ in der Berliner Allee 11, im Nordostberliner Stadtteil Weißensee einen neuen Laden. Das Geschäft trägt, wie viele andere Läden der Kette im Bundesgebiet, den Namen „Tønsberg“. Während viele Vermieter_innen richtig reagierten und „Thor Steinar“ kündigten, verweigert sich der Vermieter des Weißenseer „Thor Steinar“-Shops bislang einem solchen Schritt.
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Bericht und Bilder: 800 gegen „Thor Steinar“ in Berlin-Weißensee

Samstag, November 19th, 2011

Bericht und Bericht: 800 gegen „Thor Steinar“ in Berlin-Weißensee

Bilder: Thomas Rassloff, Noktalia,Neukoellnbild

Bereits anlässlich der Eröffnung des Neonaziladens „Tønsberg“ in der Berliner Allee 11 “ am 28. Oktober versammelten sich etwa 100 Anwohner_innen, um den Neonazis einen gebührenden Empfang zu bereiten. Wie versprochen, kamen sie wieder. Mit etwa 500 Teilnehmer_innen startete heute Abend gegen 18.00Uhr die Demonstration unter dem Motto: „Kein Kiez für Nazis – Weg mit dem Neonaziladen ‚Tønsberg‘ in Weissensee“ am S-Bahnhof Greifswalder Straße. Vorbei an verschiedenen Orten der wenigen, verbliebenen neonazistischen Umtriebe im Bezirk führte die Route zum „Tønsberg“. (mehr …)

Redebeitrag: Nazis entwaffnen

Freitag, November 18th, 2011

Nazis entwaffnen: Rechten Terror bekämpfen, “Freies Netz” zerschlagen!

Aufruf zur Antifa-Demo am Sa., 26.2011, in Leipzig
15.30 Uhr, Naturkundemuseum (am Cityring).

Die Nachrichten über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ schockieren auch uns – aber nicht, wie so genannte Extremismusexperten meinen, weil Nazis organisiert morden – sondern weil sie dies über Jahre hinweg unerkannt tun konnten. Ermöglicht wurde ihnen dies durch eine rassistische Stimmung, die die Taten der „Dönermörder“ in “innertürkische Konflikte“ und “Milieukriminalität” umdeutete. Bezeichnungen wie “Dönermörder” und “Soko Bosporus” sind nur die oberflächlichsten Ausdrücke dafür.
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Redebeitrag: „Nationalsozialistischen Untergrund“

Freitag, November 18th, 2011

Redebeitrag zum Umgang mit den Morden des „Nationalsozialistischen Untergrund“
Verfasser_innen: Antifaschistische Initiative Nordost (AINO)

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den „Tønsberg“-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Seit Anfang dieser Woche ist Deutschland wieder schockiert über das enorme Gewalt Potenzial der Neonazis, das diesmal von der Organisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ unter Beweis gestellt wurde. Doch bei allen Spekulationen über die Hergänge ihrer 10 Morde, die Verstrickungen des Verfassungsschutzes und wie es ihnen Möglich war 13Jahre lang im Untergrund zu leben ist doch eines Sicher: Neonazis sind auch heute noch eine unmittelbare Gefahr für das Wohl und das Leben anderer.
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Redebeitrag: Nazis entwaffnen

Freitag, November 18th, 2011

Aufruf zur Antifa-Demo am 26.11.2011 in Leipzig
Verfasser_innen: „Fence off“-Kampagne

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den „Tønsberg“-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Nazis entwaffnen: Rechten Terror bekämpfen, “Freies Netz” zerschlagen!

Treffpunkt: Sa., 26.11., 15.30 Uhr, Leipzig, Naturkundemuseum (am Cityring).

Die Nachrichten über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ schockieren auch uns – aber nicht, wie so genannte Extremismusexperten meinen, weil Nazis organisiert morden – sondern weil sie dies über Jahre hinweg unerkannt tun konnten. Ermöglicht wurde ihnen dies durch eine rassistische Stimmung, die die Taten der „Dönermörder“ in “innertürkische Konflikte“ und “Milieukriminalität” umdeutete. Bezeichnungen wie “Dönermörder” und “Soko Bosporus” sind nur die oberflächlichsten Ausdrücke dafür.
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Redebeitrag: Angstraum Antonplatz?

Freitag, November 18th, 2011

Redebeitrag: Angstraum Antonplatz?
Verfasser_innen: „Kein Kiez für Nazis!“

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den „Tønsberg“-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Nach rund drei Jahren verhältnismäßiger Ruhe im Bezug auf rechte Übergriffe auf dem Antonplatz, hat sich die Situation seit Sommer diesen Jahres geändert. Vermehrt kommt es zu  Angriffen auf Nichtdeutsche, vor allem aber auf alternativ aussehende Menschen. Rechte Cliquen treffen sich hier an den Freitagen und Samstagen um ihren Start in Partywochenende zu begießen. Auch die Tramlinien M4 und M13 wurden in den letzten Monaten immer wieder zum Austragungsort rechter Gewalttaten.
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