Archiv für die 'Texte von Kein Kiez für Nazis' Kategorie

1.Mai Nazifrei! – Berlin-Hohenschönhausen: NPD blockieren!

1.Mai Nazifrei! NPD Kundgebung in Hohenschönhausen blockieren!

Zusammen und entschlossen!
Plattenbau-Flavour!

Für den 1.Mai ruft die Berliner NPD rund um deren Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke zu mehreren Kundgebungen im Ostteil der Stadt auf. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Kapitalismuskritik (Kritik an Euro und Wirtschaftskrise) werden sie
versuchen, ihre menschenverachtende Ideologie auch in Hohenschönhausen unter die Menschen zu bringen. Die Nazis wollen sich ab 14.30h – vor dem Linden-Center (Zingster Straße / Falkenberger Chaussee) – versammeln. Das werden wir nicht akzeptieren!
Kommt zur Anti-Nazi Demo, lasst uns gemeinsam zeigen, dass in Hohenschönhausen kein Platz für Rassismus und rechtes Gedankengut ist.

* Demo: “1. Mai – Nazifrei!” * 01.Mai * 13h * Startort: Falkenberger
Chaussee/Vincent-van-Gogh-Str.*

Die Demo startet am Familienfest „Bunte Platte“.

Vortreffpkt.: 12.20h | M4 Tramhaltestelle | Greifswalder Str. (Abfahrt 12:38Uhr) | S-Bhf. Hohenschönhausen aussteigen.

Material: Index-Banner | Flyer (bunt) | Flyer (s/w) | Kopiervorlage
Facebookveranstaltung: hier

Internet: keinkiezfuernazis.blogsport.eu
Email: keinkiezfuernazis@riseup.net

Außerdem hat die NPD-Kundgebungen in Hellersdorf angemeldet. Infos hibt’s hier.

Antifaschistische Tour ins Grüne. – Bericht von der Kundgebung in Grube

Antifaschistische Tour ins Grüne.
Berichtvon der Kundgebenung bei der „Hausverwaltung“ des Berliner Thor Steinar Ladens „Tönsberg“

Am Sonntag den 25.03.2012 fand in Grube, einem Dorf in der Nähe von Potsdam, eine antifaschistische Kundgebung mit ca. 60 gut gelaunten Teilnehmern gegen den Naziladen „Tönsberg“ in Berlin-Weißensee statt, der Artikel der rechten Bekleidungsfirma „Thor Steinar“ vertreibt. Die im strahlenden Sonnenschein stattfindende Kundgebung unter dem Motto „Keine Geschäfte mit Neonazis“ war ein Versuch der Antifaschist_Innen, Kontakt mit dem bis dahin nicht zu erreichenden und in Grube wohnhaften Vermieters des Geschäfts, Klaus Rosenthal, aufzunehmen und zudem das Problem rechter Strukturen und Gewalt nicht nur in Berlin, sondern auch im Umland, wo Nazis leider noch recht unbehelligt ihre Gesinnung verbreiten können, aufzuzeigen.

Redebeitrag: Straßenschlachten in Grube?

Straßenschlachten in Grube?
Warum wir heute eigentlich hier sind…

“Wir empfehlen zu dem genannten Zeitpunkt den weiteren Bereich um die Wublitzstr. 13 zu meiden sowie keine KFZ dort abzustellen.” kann mensch auf dem offiziellen Internet-Portal des Potsdamer Ortsteils Grube lesen. Weiterhin prognostiziert der Ortsbeirat Straßenschlachten und selbst in Polizeikreisen um den neuen Polizei-Chef von Potsdam, Maik Toppel, spricht mensch von einer „neuen Qualität“ linker Demonstrationen in Potsdam.

Der Grund für diese Schreckensszenarien ist unsere heutige Kundgebung vor dem Haus des Vermieters des Berliner „Thor Steinar“-Ladens „Tönsberg“. Dieser eröffnete Im Oktober vergangenen Jahres in der Berliner Allee 11, in Weißensee.

Keine Geschäfte mit Neonazis!

>>> Keine Geschäfte mit Neonazis!
>>> Tour zum Vermieter des Berliner „Thor Steinar“-Ladens „Tönsberg“.
>>> Am 25. März auf nach Potsdam-Grube

Am 28. Oktober 2011 eröffnete die rechte Klamottenfirma „Thor Steinar” in der Berliner Allee 11, im Nordostberliner Stadtteil Weißensee einen neuen Laden. Das Geschäft trägt, wie viele andere Läden der Kette im Bundesgebiet, den Namen „Tønsberg“. Während viele Vermieter_innen richtig reagierten und „Thor Steinar” kündigten, verweigert sich der Vermieter des Weißenseer „Thor Steinar”-Shops bislang einem solchen Schritt.

Bericht und Bilder: 800 gegen „Thor Steinar“ in Berlin-Weißensee

Bericht und Bericht: 800 gegen „Thor Steinar“ in Berlin-Weißensee

Bilder: Thomas Rassloff, Noktalia,Neukoellnbild

Bereits anlässlich der Eröffnung des Neonaziladens „Tønsberg“ in der Berliner Allee 11 “ am 28. Oktober versammelten sich etwa 100 Anwohner_innen, um den Neonazis einen gebührenden Empfang zu bereiten. Wie versprochen, kamen sie wieder. Mit etwa 500 Teilnehmer_innen startete heute Abend gegen 18.00Uhr die Demonstration unter dem Motto: „Kein Kiez für Nazis – Weg mit dem Neonaziladen ‚Tønsberg‘ in Weissensee“ am S-Bahnhof Greifswalder Straße. Vorbei an verschiedenen Orten der wenigen, verbliebenen neonazistischen Umtriebe im Bezirk führte die Route zum „Tønsberg“.

Redebeitrag: Angstraum Antonplatz?

Redebeitrag: Angstraum Antonplatz?
Verfasser_innen: “Kein Kiez für Nazis!”

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Nach rund drei Jahren verhältnismäßiger Ruhe im Bezug auf rechte Übergriffe auf dem Antonplatz, hat sich die Situation seit Sommer diesen Jahres geändert. Vermehrt kommt es zu  Angriffen auf Nichtdeutsche, vor allem aber auf alternativ aussehende Menschen. Rechte Cliquen treffen sich hier an den Freitagen und Samstagen um ihren Start in Partywochenende zu begießen. Auch die Tramlinien M4 und M13 wurden in den letzten Monaten immer wieder zum Austragungsort rechter Gewalttaten.


Facebook-Seite ggen den Thor Steinar-Laden in Weißensee
Informationen über die Marke Thor Steinar


Kategorien