Redebeitrag: “Nationalsozialistischen Untergrund”

Redebeitrag zum Umgang mit den Morden des “Nationalsozialistischen Untergrund”
Verfasser_innen: Antifaschistische Initiative Nordost (AINO)

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Seit Anfang dieser Woche ist Deutschland wieder schockiert über das enorme Gewalt Potenzial der Neonazis, das diesmal von der Organisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ unter Beweis gestellt wurde. Doch bei allen Spekulationen über die Hergänge ihrer 10 Morde, die Verstrickungen des Verfassungsschutzes und wie es ihnen Möglich war 13Jahre lang im Untergrund zu leben ist doch eines Sicher: Neonazis sind auch heute noch eine unmittelbare Gefahr für das Wohl und das Leben anderer.
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Redebeitrag: Nazis entwaffnen

Aufruf zur Antifa-Demo am 26.11.2011 in Leipzig
Verfasser_innen: “Fence off”-Kampagne

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Nazis entwaffnen: Rechten Terror bekämpfen, “Freies Netz” zerschlagen!

Treffpunkt: Sa., 26.11., 15.30 Uhr, Leipzig, Naturkundemuseum (am Cityring).

Die Nachrichten über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ schockieren auch uns – aber nicht, wie so genannte Extremismusexperten meinen, weil Nazis organisiert morden – sondern weil sie dies über Jahre hinweg unerkannt tun konnten. Ermöglicht wurde ihnen dies durch eine rassistische Stimmung, die die Taten der „Dönermörder“ in “innertürkische Konflikte“ und “Milieukriminalität” umdeutete. Bezeichnungen wie “Dönermörder” und “Soko Bosporus” sind nur die oberflächlichsten Ausdrücke dafür.
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Redebeitrag: Angstraum Antonplatz?

Redebeitrag: Angstraum Antonplatz?
Verfasser_innen: “Kein Kiez für Nazis!”

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Nach rund drei Jahren verhältnismäßiger Ruhe im Bezug auf rechte Übergriffe auf dem Antonplatz, hat sich die Situation seit Sommer diesen Jahres geändert. Vermehrt kommt es zu  Angriffen auf Nichtdeutsche, vor allem aber auf alternativ aussehende Menschen. Rechte Cliquen treffen sich hier an den Freitagen und Samstagen um ihren Start in Partywochenende zu begießen. Auch die Tramlinien M4 und M13 wurden in den letzten Monaten immer wieder zum Austragungsort rechter Gewalttaten.
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Redebeitrag: “Eastside Sportsbar”

Redebeitrag zur “Eastside Sportsbar”

Verfasser_innen: “Kein Kiez für Nazis!”

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Zur Linken befindet sich die „Eastside Sportsbar“, hier Ansässig seit mittlerweile fast schon fünf Jahren. Wer alternativ gekleidet aussieht, kann damit rechnen sich rechte Sprüche von den Gästen zu fangen, wenn er an der Kneipe vorbei läuft. Das Schild mit dem Reichsadler, das zur Eröffnung in der Eastside Sportsbar im Laden pragte, wurde zwar schon vor langem abgenommen – an der Gesinnung der Gäste und der Beschäftigten dieser finsteren Spelunke hat dies jedoch nichts geändert.
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Redebeitrag / Bericht: Weg mit dem “Thor Steinar”-Shop “Tønsberg” in Weißensee!

Weg mit dem “Thor Steinar”-Shop “Tønsberg” in Weißensee!
Verfasser_innen: North East Antifascists (NEA)

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Am 28. Oktober 2011 eröffnete die rechte Bekleidungsmarke “Thor Steinar” in Weißensee einen neuen Laden. Das Geschäft trägt den Namen “Tønsberg” und tritt damit quasi die Nachfolge seiner gleichnamigen Vorgängergeschäfte in Berlin-Mitte an.
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PM: Solidarität mit den Opfern rassistischer Gewalt – Gegen Heuchelei und Neonazistrukturen!

17.11.2011, Bündnis „Kein Kiez für Nazis!“

Pressemitteilung:
Demo am 18. November 2011
Solidarität mit den Opfern rassistischer Gewalt – Gegen Heuchelei und Neonazistrukturen!

Kontakt: Bündnis „Kein Kiez für Nazis!“
Web: www.keinkiezfuernazis.blogsport.eu / Mail: keinkiezfuernazis@riseup.net
Tel: 015784626097 (Martin Sonnenburg)

Im Zusammenhang mit dem “Auffliegen” der Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) kommen aktuell PolitikerInnen zu Wort, die sich in den letzten Jahren vor allem dadurch hervortaten, in dem sie Initiativen oder Präventionsstellen gegen rechts mit Mittelkürzungen, Gesinnungsprüfung und Repression belegten. Im Gegenzug dazu wurden militante Neonazistrukturen wie die NSU mit Staatsgeldern aufgebaut. (mehr …)


Facebook-Seite ggen den Thor Steinar-Laden in Weißensee
Informationen über die Marke Thor Steinar


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