7. Dez. 2011: Anwohner_innengespräch – „Stop Thor Steinar“

7. Dezember 2011, 19.30 Uhr, Frei-Zeit-Haus Weißensee
Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin

Nach der Eröffnung des “Thor Steinar”-Ladens “Tönsberg” in Weißensee, liegt es nun an uns allen, gemeinsam Strategien gegen das neue rechte Ladengeschäft im Kiez zu entwickeln. Darum laden verschiedene Akteure aus Weißensee und dem Großbezirk Pankow zu einem Anwohner_innengespräch.  Auf dem Podium wird es kurze Inputs zum Thema geben, im Anschluß wollen wir über die Frage “Wie weiter mit dem Protest?” diskutieren.

Sagt euren Freund_innen bescheid. Den “Tönsberg”-Shop bekommen wir nur gemeinsam weg.

den Flyer für die Veranstaltung gibt es hier.

Bericht und Bilder: 800 gegen „Thor Steinar“ in Berlin-Weißensee

Bericht und Bericht: 800 gegen „Thor Steinar“ in Berlin-Weißensee

Bilder: Thomas Rassloff, Noktalia,Neukoellnbild

Bereits anlässlich der Eröffnung des Neonaziladens „Tønsberg“ in der Berliner Allee 11 “ am 28. Oktober versammelten sich etwa 100 Anwohner_innen, um den Neonazis einen gebührenden Empfang zu bereiten. Wie versprochen, kamen sie wieder. Mit etwa 500 Teilnehmer_innen startete heute Abend gegen 18.00Uhr die Demonstration unter dem Motto: „Kein Kiez für Nazis – Weg mit dem Neonaziladen ‚Tønsberg‘ in Weissensee“ am S-Bahnhof Greifswalder Straße. Vorbei an verschiedenen Orten der wenigen, verbliebenen neonazistischen Umtriebe im Bezirk führte die Route zum „Tønsberg“.

Redebeitrag: Nazis entwaffnen

Nazis entwaffnen: Rechten Terror bekämpfen, “Freies Netz” zerschlagen!

Aufruf zur Antifa-Demo am Sa., 26.2011, in Leipzig
15.30 Uhr, Naturkundemuseum (am Cityring).

Die Nachrichten über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ schockieren auch uns – aber nicht, wie so genannte Extremismusexperten meinen, weil Nazis organisiert morden – sondern weil sie dies über Jahre hinweg unerkannt tun konnten. Ermöglicht wurde ihnen dies durch eine rassistische Stimmung, die die Taten der „Dönermörder“ in “innertürkische Konflikte“ und “Milieukriminalität” umdeutete. Bezeichnungen wie “Dönermörder” und “Soko Bosporus” sind nur die oberflächlichsten Ausdrücke dafür.

Redebeitrag: “Nationalsozialistischen Untergrund”

Redebeitrag zum Umgang mit den Morden des “Nationalsozialistischen Untergrund”
Verfasser_innen: Antifaschistische Initiative Nordost (AINO)

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Seit Anfang dieser Woche ist Deutschland wieder schockiert über das enorme Gewalt Potenzial der Neonazis, das diesmal von der Organisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ unter Beweis gestellt wurde. Doch bei allen Spekulationen über die Hergänge ihrer 10 Morde, die Verstrickungen des Verfassungsschutzes und wie es ihnen Möglich war 13Jahre lang im Untergrund zu leben ist doch eines Sicher: Neonazis sind auch heute noch eine unmittelbare Gefahr für das Wohl und das Leben anderer.

Redebeitrag: Nazis entwaffnen

Aufruf zur Antifa-Demo am 26.11.2011 in Leipzig
Verfasser_innen: “Fence off”-Kampagne

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Nazis entwaffnen: Rechten Terror bekämpfen, “Freies Netz” zerschlagen!

Treffpunkt: Sa., 26.11., 15.30 Uhr, Leipzig, Naturkundemuseum (am Cityring).

Die Nachrichten über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ schockieren auch uns – aber nicht, wie so genannte Extremismusexperten meinen, weil Nazis organisiert morden – sondern weil sie dies über Jahre hinweg unerkannt tun konnten. Ermöglicht wurde ihnen dies durch eine rassistische Stimmung, die die Taten der „Dönermörder“ in “innertürkische Konflikte“ und “Milieukriminalität” umdeutete. Bezeichnungen wie “Dönermörder” und “Soko Bosporus” sind nur die oberflächlichsten Ausdrücke dafür.

Redebeitrag: Angstraum Antonplatz?

Redebeitrag: Angstraum Antonplatz?
Verfasser_innen: “Kein Kiez für Nazis!”

(Gehalten als Redebeitrag auf der Demo gegen den “Tønsberg”-Shop am 18. Nov. 2011 / Erschienen in der Rosen auf den Weg gestreut, Nov. 2011)

Nach rund drei Jahren verhältnismäßiger Ruhe im Bezug auf rechte Übergriffe auf dem Antonplatz, hat sich die Situation seit Sommer diesen Jahres geändert. Vermehrt kommt es zu  Angriffen auf Nichtdeutsche, vor allem aber auf alternativ aussehende Menschen. Rechte Cliquen treffen sich hier an den Freitagen und Samstagen um ihren Start in Partywochenende zu begießen. Auch die Tramlinien M4 und M13 wurden in den letzten Monaten immer wieder zum Austragungsort rechter Gewalttaten.


Facebook-Seite ggen den Thor Steinar-Laden in Weißensee
Informationen über die Marke Thor Steinar


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